Es ist jetzt: 4:57 Uhr

Statistik
User: 92467
Views: 305126
Heute: 10

Fische

Fischarten und ihre bevorzugten Wasserwerte:

Name °C PH-Wert Härte Verhalten
Diskus 26-30°C 6,5 -12 kann aggresiv sein
Guppy 19-28°C 7,0-8,5 4-30 friedlich
Panzerwelse 22-26°C 6,2-7,7 4-25 friedlich
Platy 18-26°C 7,0-8,0 8-20 friedlich
Roter Neon 23-27°C 6,0-7,0 -8 kann aggresiv sein
Rotkopfsalmler 22-26°C 6,0-7,0 -8 friedlich
Schwertträger 18-28°C 7,0-8,0 8-20 friedlich
Kampffisch 24-28°C 6,0-7,5 -20 Männchen aggresiv
Skalar 24-28°C 6,5-7,5 -10 kann aggresiv sein
Kakaduzwergbuntbarsch 20-30°C 5,5-7 -15 friedlich
Kleiner Maulbrüter 22-28°C ? ? ?
Kaiserbuntbarsch 25-28°C ? 8-18 ?

Die Fische sollte man einmal pro Tag füttern wobei man ruhig einmal die Woche nicht füttern kann! Fische die das Maul oben und in der Mitte haben (z.b. Guppy, Platy etc.) bekommen Flockenfutter und Fische die das Maul unten haben (z.b. Panzerwelse) bekommen Tabletten!

Verschiedene Fischarten:

1.Lebendgebärende Zahnkarpfen


Das Verbreitungsgebiet der Lebendgebärenden Zahnkapfen erstreckt sich von Nordamerika bis Südamerika. Die Fische dieser Gruppe leben in Fließenden und Stehenden Gewässern, die meist mittelharte Wasserwerte aufweisen. Viele Arten dieser Familie sind bei Anfängern sehr beliebt, wie zum Beispiel der Guppy und der Platy! Die Jungen entwickeln sich im Mutterleib und werden voll entwickelt geboren. Eine dichte Randbepflanzung des Aquariums ist zu empfehlen, denn dort finden die Jungfische ihre notwendige Deckung vor Freßfeinden. Die Männschen erkennt man an der spitz gezogenen Afterfloße, die Weibchen an der abgerundeten.

2.Salmler


Zur Familie der Salmler gehören etwa 1300 Arten, die auf dem mittel- und südamerikanischen Kontinent verbreitet sind. 200 Arten leben in Afrika. Salmler bewohnen stehende und fließende Gewässer, die freie Wasserzohnen aber auch Pflanzendickichte aufweisen. Die Samler leben meistens in weichem, mit Huminsäuren angesäuertem Wasser. Sie sind Fische die oft in riesigen Schwärmen zusammenleben. Aquarien in denen Salmler gehalten werden sollten eine dichte Hintergrund- und Seitenbepflanzung aufweißen.

3.Buntbarsche


Buntbarsche gehören zu den beliebtesten Aquarienfischen weil sie Brutpflege betreiben und sehr schön gefärbt sind. Sie leben in Afrika, Mittel- und Südamerika. Buntbarsche haben es gerne wenn Höhlen und Unterstände im Aquarium vorhanden sind! Felsencichliden werden sehr groß weshalb man sie in einem Artenaquarium das auch etwas größer ist halten sollte. Dagegen bleiben die Zwergbuntbarsche, von denen fast alle aus Afrika kommen, kleiner und können deshalb auch paarweiße in Gesellschaftsaquarien gehalten werden. Zwergbuntbarsche aus Afrika bevorzugen mittelhartes bis hartes Wasser, dass einen PH-Wert von 7-8,5 aufweißt!

Es gibt folgende Fortpflanzungsarten:
  • Offenbrüter
  • Höhlenbrüter
  • Maulbrüter
Die Offenbrüter heften bis 1000 Laichkörner umfassendes Gelege auf einer festen Unterlage an, meistens an Steinen, Wurzeln und Pflanzenblättern. Die Cichliden bilden Elternfamilien, Männchen und Weibchen sind nur schwer voneinander zu unterscheiden. Das Gelege und der Jungfischschwarm werden heftig verteidigt!

Die Höhlenbrüter heften ihr Gelege an der Decke oder an Wänden einer Grotte ab. Diese Buntbarsche bilden eine Mutterfamilie, die Mutter kümmert sich alleine um den Nachwuchs während der Vater das Revier verteidigt. Die Geschlechter sind hier leicht zu unterscheiden, die Männchen werden größer und Farbenprächtiger als die Weibchen!

Die Maulbrüter verstauen die Laichkörner im Kehlsack. Sobald die Jungen aus den Eiern geschlüpft sind, werden sie aus dem Maul entlassen. In den ersten Tagen kehren sie bei Gefahr oder nachts in das schützende Maul zurück. An der Maulbrutpflege befast sich meist nur das Weibchen. Nach dem Laichen beteidigt sich das Männschen nicht mehr an der Brutpflege und geht seine eigenen Wege.

4.Welse


Welse sind weltweit anzutreffen, deshalb gibt es entsprechend viele Arten (etwa 2000 verschiedene Arten weltweit). Welse sind bodenorientierte Fische, die gerne ein verstecktes Leben führen und meistens Nachtaktiv sind (deshalb sollte man sie erst füttern wenn das Licht aus ist). Welse können bis zu 13 Jahre alt werden und sind sehr robust, weshalb man sie aber nicht vernachlässigen sollte!

Welse haben Barteln, die als hochempfindliche Tastorgane ausgebildet sind. Mit ihrer Hilfe können diese Fische Nahrung auf und im Boden aufstöbern. Die Gattung Corydoras ist besonderst beliebt weil sie den Boden von Futterresten säubern. Sie sind munter und gesellig lebende Tiere die immer in einem Schwarm von 5-6 Fischen gehalten werden sollten! Welse sind in der Lage über ihren Darm an der Wasseroberfläche atmosphärische Luft aufzunehmen, daher können sie auch kurzzeitig in Sauerstoffarmen Wasser leben.

Falls sie Fragen haben schreiben sie mir bitte eine E-Mail !


Sie waren schon einmal hier, willkommen zurück!

© 2005 - 2010 by Eric Müller
E-Mail an mich